Entdeckertour im alten Persien

Der Iran ist ein Land der Gegensätze. Persien, der Name des Landes bis 1935, war einer der wirtschaftlichen Kno-tenpunkte an der ehemaligen Seidenstraße. Die verschiedensten Kulturen und Religionen trafen hier aufeinander und prägten Land und Leute. Heute ist der Iran ein aufgeschlossenes und gastfreundliches Reiseziel. Von moder-nen Metropolen zu traditionell orientalischen Wüstenstädten gibt es kulturell und geschichtlich unendlich viel zu entdecken. Auf dieser Reise erleben Sie unter der Führung eines Deutsch sprechenden Reiseleiters die Ge-heimnisse des alten und neuen Persiens. Prunkvolle Moscheen mit glitzernden Kuppeln und prachtvolle Kirchen im Armenierviertel von Isfahan, das sagenumwobene Persepolis, der schöne Botanische Garten in Shiraz, die Se-henswürdigkeiten von Teheran, Nomadenstämme, Windtürme sowie die vielen Paläste der alten Städte Qom, Shiraz und Isfahan. Tolle Hotels und die kulinarischen Spezialitäten der iranischen Küche machen diese Reise zum Erlebnis.Lassen Sie sich verzaubern vom Charme der Menschen und der beeindruckenden Landschaft und Architektur des Irans!

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Reise-Informationen

Übersicht
Reiseverlauf/Leistungen
Preise/Termine

Highlights

  • 17 Tage Kulturreise mit Ausflug in die Wüste Lut
  • Welterbe Persepolis & Shiraz
  • Isfahan – der Garten Eden
  • Besuch der Qaschaghaie Nomaden

Kurzinformationen

  • Gruppengröße: 2 - 14 Personen
  • Reiseart: Individualreise
  • Reisewelten: Kulturreisen

Schwierigkeitsgrad

Stufe 1: sehr leicht
Es handelt sich um leichte Touren ohne große körperliche Belastung. Für diese Reisen sind keine konditionelle Vorbereitung und keine Wandererfahrung notwendig. Abhängig von der jeweiligen Reise liegt der Schwerpunkt auf Kultur, Tierbeobachtungen, Sightseeing sowie dem Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung.

Ihr Ansprechpartner

Steffen Kiefer
Geschäftsführer, Abteilungsleiter Asien und Amerika

Ihr Ansprechpartner für Nepal, Indien, Bhutan, Sri Lanka, Russland, Elbrus, Ararat, Myanmar, Usbekistan, Expeditionen, China, Iran, Kirgistan, Firmenreisen

Leistungen

Enthaltene Leistungen

  • Inlandsflug Teheran - Ahwaz in der Economy-Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen
  • alle Transfers und Besichtigungsfahrten in Privatfahrzeugen
  • alle Eintritte lt. Programm
  • alle Hotelübernachtungen in Mittelklassehotels (3*) lt. Programm im ½ Doppelzimmer mit DU/WC
  • Verpflegung – 16x Frühstück und 15x Abendessen
  • Deutschsprechender örtlicher Kulturguide
  • Einladung für das Visum /Referenznummer (gern organisieren wir Ihnen auch das Visum inkl. Bearbei-tungsgebühr von 85,-Euro p.P.)
  • Sonderkonditionen bei verschiedenen Ausrüstern und Bergsportläden (bitte fragen Sie uns)

Nicht enthaltene Leistungen

  • Flug ab/an Deutschland (Österreich und Schweiz auf Anfrage) in der Economy-Class inkl. Tax und Kerosin-zuschlägen ab 550,-Euro (gern erstellen wir Ihnen ein Flugangebot)
  • fehlende Verpflegungen
  • Getränke
  • persönliche Ausgaben
  • individuelle Aktivitäten
  • Trinkgelder
  • Visum
  • Übergepäck
  • Einzelzimmerzuschlag 410,- Euro (Standard-Hotel) und 470,- Euro (Komfort-Hotel)
  • Versicherung

Reiseverlauf

Tagesbeschreibung - 17 Tage

1. Tag: Anreise

Individuelle Anreise von Deutschland (Österreich und Schweiz auf Anfrage) nach Teheran. Sie werden von Ihrem Reiseleiter (deutschspr.) am Flughafen in Teheran in Empfang genommen. Zusammen fah-ren Sie zum Hotel; Übernachtung.

2. Tag: Teheran

Ganztägige Stadtbesichtigung durch die moderne Metropole, die zu Füßen des Tochal-Berges 3944 m liegt. Mit ca. 15 Mio. Einwohnern zählt die Stadt mit zu den größten Städten Asiens. Seit 1788 mit der Machtergreifung der Qadjaren wurde sie zur Hauptstadt gewählt. Heute konzentriert sich hier die Wirtschaft, Verkehr, Verwaltung und Kultur des Landes. Ihre Bedeutung verdankt sie in erster Linie der Lage am alten Handelsweg von Mesopotamien nach Zentralasien. Die vielen unterschiedlichen Kulturen, wie die der Muslimischen Iraner, Kurden, Türken, Juden, Armenier und Assyrer leben hier friedlich miteinander. Der Dialekt prägt das moderne Persisch. Im Gegensatz zu den klassischen Städ-ten wie Isfahan, Hamadan oder Yazd tritt Teheran erst spät ins Licht der Geschichte. Nur wenige Bau-ten haben die Modernisierung der Großstadt durch Reza Shah überlebt. Dennoch lohnt eine Besich-tigung der Paläste vergangener Dynastien, Museen und Parks. Auf dem Programm steht der Sau-dabad-Palast, das Nationalmuseum und der Azadi-Turm, welcher unserem Jahrhundert entstammt und das Wahrzeichen von Teheran ist. Ein Abstecher in den quirligen Imam-Hauptbasar schließt die Stadtbesichtigung ab. Am Abend wird Sie Ihr Reiseleiter gern noch in die Teehäuser im kühleren Norden begleiten. Übernachtung im Hotel.

Verpflegung: Frühstück/Abendbrot

3. Tag: Teheran – Ahwaz

Ganztagesbesichtigung mit Reza-Abbasi-Museum und Golestan-Palast und Nationalem Juwelenmu-seum. Am späten Nachmittag Transfer zum Airport und Flug nach Ahwaz in den Westen Irans. In der Stadt mit 800.000 Einwohnern am Karun-Fluss werden Sie die nächsten 2 Tage verweilen. Die heutige Hauptsadt, Khuzestans, liegt auf 18 m Seehöhe und ihre Geschichte geht bis in die Zeit der Achä-meniden zurück, als sie Oxin genannt wurde und im Schatten von Susa stand. Der Begründer der Sa-saniden, ArdeshirI, ließ hier eine Stadt mit Namen Hormuzd-Ardeshir erbauen, die nach der arabi-schen Eroberung „al Suq al-Ahvaz“ genannt wurde. Transfer zum Hotel und Übernachtung.

Verpflegung: Frühstück/Abendbrot

4. Tag: Ahwaz – Susa – Shushtar – Ahwaz

Nach dem Frühstück Fahrt nach Susa, einst Hauptstadt des alten Elam. Das Ausgrabungsgelände von Susa liegt südlich des Ortes, weithin sichtbar an riesigen Schuttbergen und der französischen Fes-tung auf dem Hügel. Von der Festung, die als Schutz vor den Ausgräbern und vor den ständigen Über-fällen der lorischen Nomaden errichtet wurde, hat man den besten Überblick. Hier sieht man die Ak-ropolis, die Königsstadt, die Handwerkerstadt und im Osten die achämenidische Siedlung. Anschlie-ßend besuchen Sie die ehemalige Tempelstadt von Chogha Zambil mit dem königlichen Viertel, dem Begräbnispalast und dem riesigen Stufentempel – Ziggurat, dem Kernstück der Anlage der alten Kö-nigsstadt Dur Untash (ca. 1250 v. Chr.). Erst bei Erkundungsflügen zur Erdölsuche in den 30er Jahre wurde der Tempel, der mit Schutt und Staub bedeckt war, entdeckt. Die gesamte Anlage war von einer 4 km langen Mauer umgeben. Weiterfahrt nach Shushtar, wo der alte Stadtkern mit den Qadjarrischen Wassermühlen, Kanälen und Teichen auf dem Programm steht. Rückfahrt zum Hotel nach Ahwaz. Übernachtung im Hotel.

Verpflegung: Frühstück/Abendbrot

5. Tag: Ahwaz – Bishapur

Die lange Fahrt bietet heute zahlreiche landschaftliche Kontraste. Aus der Ferne erahnt man die Öl-felder, welche den Reichtum des modernen Iran bedeuten. Wir fahren durch sanfte Hügellandschaf-ten und über schroffe Felskämme. Kurz vor Shiraz besuchen Sie die antike Stadt Bishapur.

Hier ließ der sassanidische König „Schahpur“ die Stadt als Siegesdenkmal im Jahre 260 errichten. Die Sassaniden hatten damals das römische Heer in der Schlacht von Edessa besiegt. Heute sind nur noch Überreste von einst großartigen Reliefs zu sehen. In der Schahpur-Höhle steht die Kolossal-Statue des Königs Schahpur. Der Aufstieg dauert ca. 45 min, zum Teil geht es über Treppen. Die Stadt Bischapur war schon in Elemitischer und Parthischer Zeit besiedelt und wurde nach der Inschrift im Jahr 266 von Schahpur dem I. neu gegründet. Sie ist eine wichtige Epoche aus der sassanidischen Zeit. Sie besichtigen den Anahita-Tempel, eine altpersische Göttin und das Tange Tschogan – einen Sassaniden Relief. Übernachtung im Hotel. (Sollten einige Punkte an diesem Tag nicht geschafft wer-den, so werden diese am kommenden Tag nachgeholt).

Verpflegung: Frühstück/Abendbrot

6. Tag: Bishapur – Shiraz: Stadt der bedeutenden Dichter Persiens

Kurze Fahrt am Morgen nach Shiraz. Nach dem Hotelbezug starten Sie zur ganztägigen Stadtbesichti-gung der Stadt der Dichter Saadi und Hafez. Eine fantastische Stadt, die durch den Einfluss der vielen Kulturen wie z.B. der Achämeniden, Araber, Bujiden, Dailamiten und Mongolen geprägt wurde. Sie ist mehr als 4000 Jahre alt. Hier sehen Sie u.a. die Gärten von Eram und Naranjestan, besichtigen weiter-hin die berühmte Jamé-Moschee, die Vakil-Moschee, die Nasir-Al-Molk-Moschee sowie das Wakil Baukomplex (Zitadelle, Basar und Badehaus). Bei der Besichtigung der Moschee müssen Frauen einen Tschador tragen (Ausleihe vor Ort). Am Nachmittag besuchen Sie die beiden Mausoleen der bedeu-tendsten persischen Dichter, Hafez und Saadi sowie den Schrein von Ali Ibn Hamzeh. Der Außenhof dient als Friedhof. Die Innenräume des Schreins sind mit Spiegelmosaik verziert. Anschließend steht noch ein Bummel durch den großen Basar auf dem Programm. Übernachtung im Hotel.

Verpflegung: Frühstück/Abendbrot

7. Tag: Shiraz – Persepolis – Felsengräber – Pasargadae – Schiraz

Nach dem Frühstück fahren Sie nach Persepolis. Bevor Sie jedoch die Stadt verlassen, erfolgt ein kur-zer Stopp am Koran-Tor. Hier wurde einst im Tor ein Koran aufbewahrt, umso die Reisenden, die durch das Tor schritten auf ihrer Reise zu segnen. Nach ca. 45 min (ca. 60 km) Fahrt erreichen Sie die Überreste von Persepolis. Lange Zeit war nicht bekannt, wer die Anlage und zu welchem Zweck erbaut hat. Die Iraner nennen sie heute noch Takht-e Jamshid („Thron des Djamshid“, einer der mythischen Könige aus der nationalen Überlieferung). Durch Ausgrabungsarbeiten der deutschen Archäologen Herzfeld und später Schmidt konnte geklärt werden, dass Persepolis (griech.“Stadt der Perser“) eine Palastanlage der achämenidischen Herrscher war. Danach besuchen Sie noch die, nur 7 km weiter von Persepolis liegenden, Felsengräber von Naqshe-e Rostam. Hier liegen fast in Sichtweite zu Persepolis die Gräber einiger sassanidischer und achämenidischer Könige. Von den vier kreuzförmigen Grabfas-saden kann nur eine eindeutig identifiziert werden. Sie werde jedoch dem Darius den Großen, Xerxes, Artaxerxes II und Darius II. zugeschrieben. Der hinter der Wand gelegene Berg ist eine uralte Nekro-pole, wie viele der dort gefundenen Grabanlagen beweisen. Danach besichtigen Sie noch die alte Re-sidenzstadt Pasargadae (UNESCO-Weltkulturerbe), wo die Perser im Jahre 550 v. Chr. über die Meder siegten. Übernachtung im Hotel.

Verpflegung: Frühstück/Abendbrot

8. Tag: Fahrt nach Kerman: Die Landschaft genießen

Am heutigen Tag begeben Sie sich auf die lange, aber sehr interessante Reise nach Kerman. Unter-wegs haben Sie die Chance die reizvolle Landschaft des Irans in vollen Zügen zu genießen und auf sich wirken zu lassen. Die Salzseen, Maharlu und Bakhtegan, bieten Ihnen traumhafte Aussichten. Bei einem Zwischenstopp besuchen Sie den Sarvestan-Palast. Die Ruinenanlage ist ein Überbleibsel aus dem 5. Jahrhundert. Die Reise führt weiter nach Kerman. Hier verbringen Sie die nächsten beiden Nächte.

Verpflegung: Frühstück/Abendbrot

9. Tag: Kerman

Die Provinzhauptstadt liegt auf ca. 1850 m Höhe, dadurch ist das Klima auch im Sommer erträglich. Die Stadt wurde vermutlich 22-242 n.Chr. von Ardeshir I. gegründet und eine Festung aus der Sasani-den-Zeit beherrscht noch heute einen Hügel am Rande der Stadt. Nach der islamischen Eroberung wechselten die Herrscher in rascher Folge. Nach dem Frühstück begeben Sie sich auf einen Ausflug zur Grabstätte des Sufiführers Nemat Ollah-e Vali in Mahan, südöstlich von Kerman. Im Anschluss verweilen Sie im wunderschönen Shahzadeh-Garten (auch Prinzengarten). Der Garten bildet eine Oa-se inmitten der Wüste. Der Schlosspavillon im Zentrum des Gartens diente 1850 als Sommerresidenz des Prinzen. Der Garten bezaubert mit mehreren Terrassen, Wasserspielen und Pavillons. Wieder in Kerman angekommen, besuchen Sie den Basar und können sich vom orientalischen Treiben mitrei-ßen lassen, um sich dann den Ganj-Al-Khan-Komplex mit der traditionellen Karawanserei und dem

Badehausmuseum anzusehen.

Verpflegung: Frühstück/Abendbrot

10. Tag: Weiterfahrt entlang der alten Handelsroute nach Yazd

Auf den Spuren der früheren Handelsleute reisen Sie weiter in die Wüstenstadt Yazd. Auf dem Weg genießen Sie die herrliche Landschaft des Irans und sehen die zahlreichen Pistazienfelder entlang der Route. Auf dem Weg machen Sie einen Zwischenstopp an der inmitten der Wüste gelegenen Ka-rawanserei Zeynoddin. Im Vergleich zur modernen Metropole Teheran bietet besonders Yazd ein noch sehr einheitlich orientalisches Stadtbild. Der Reichtum und die Pracht vergangener Tage wer-den in der prunkvollen Architektur von Yazd besonders deutlich. Je nach Ankunftszeit wird ein Be-sichtigungsprogramm vom nächsten Tag vorgezogen. Am späten Nachmittag besuchen Sie das Zur-kaneh-Haus, wo Sie eine Präsentation traditioneller Kampfsporte (mit Trommelmusik) erleben kön-nen.

Verpflegung: Frühstück/Abendbrot

11. Tag: Yazd an der ehemaligen Heerstraße

Die Stadt zählt zusammen mit Qom, Kashan, Naìn und Kerman zu einer Reihe sehr alter Städte, die wie eine Perlenschnur am südlichen und westlichen Rand der Kavir-Wüste aufgereiht sind. Diese Schnur bildet gleichzeitig die Hauptverkehrsachse durch Zentraliran zum indischen Subkontinent und hatte schon zur Achämenidenzeit große Bedeutung als Heerstraße. Im Gegensatz zu der ansons-ten äußerst trockenen Umgebung ist die etwa 1200 m hoch gelegene Stadt und ihr Umland durch die Lage am nördlichen Abhang des Skir-Kuh-Gebirges (ca. 4055 m) begünstigt. Hier sammelt sich im Frühjahr Schmelzwasser, das durch ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem für Grün und Wachstum in der Stadt sorgt. Die Stadt ist durch eine spezifische Architektur seiner Lehmbauten geprägt, die Sie beim Rundgang durch die Altstadt entdecken können. Diese historische Altstadt erstreckt sich vom Batarviertel aus in nordöstlicher Richtung. Hier findet man ausschließlich Lehmhäuser in engen Gas-sen, mit teils überdachten Gängen und Kuppeln sowie zahlreichen Windtürmen (dienen als effektive Klimaanlage). Es lohnt ein Blick z.B. vom Dach der Freitagsmoschee über das Meer an Lehmbauten! Sie besichtigen die Jameh-Moschee und das Zendan-e Iskander oder auch Alexander-Gefängnis. In diesem schlichten Ziegelbau soll Alexander der Große einer Legende nach einen achämenidischen Würdenträger gefangen gehalten haben (Rundgang zum Teil zu Fuß). Danach Spaziergang durch den Dowlatabad-Garten, der zum Verweilen einlädt. Hier befindet sich auch ein sechseckiger Pavillon mit einem 33 m hohen Windturm. Anschließend Fahrt zum zoroastrischen Feuertempel. Die Zoroastrier sind Anhänger der altpersischen Religion von Zarathustra. Bei den religiösen Ritualen prozessieren die Gläubigen um das Feuere herum. Im Tempel brennt laut Erzählungen seit 1500 Jahren das heilige Feuer. Nicht weit weg liegen die Türme des Schweigens auf einem Berghügel, wo die Zoroastrier einst die Toten bestattet haben. Diese wurden dann von den Geiern gefressen. Übernachtung im Hotel.

Verpflegung: Frühstück/Abendbrot

12. Tag: Yazd – Isfahan: Entlang der Dasht-e Kavir-Wüste

Nach dem Frühstück geht es weiter nach Isfahan. Unterwegs erleben Sie die beeindruckende Dash-e Kavir-Wüste. Sie legen einen Stopp in der Kleinstadt Meybod an der südlichen Seidenstraße ein. Hier erwartet Sie ein weiteres Architekturwunder, ein Eishaus. Dieses Gebäude diente in der Sommerhitze zur Abkühlung. Weiterhin ist die Stadt bekannt für Ihre Töpferwaren und Fliesen. Interessant sind auch die Taubentürme, wo früher Dünger für die Landwirtschaft gewonnen wurde. In der Stadt befin-det sich auch auf einem Hügel die Festung Qaleh Narin. Die vollständig aus Lehmziegeln erbaute Zi-tadelle diente als Residenz für die Gouverneure und zur Verteidigung. Sollte noch Zeit übrigbleiben, so besichtigen Sie unterwegs noch die Freitagsmoschee in Nain. Traditionell werden auch in Nain aufwendig gearbeitete Teppiche gefertigt. Anschließend Weiterfahrt nach Isfahan. Wenn man über das karge und staubige Hochland die ca. 1550 m hoch gelegene Oasen-Stadt erreicht, fühlt man sich wie im Paradies. Esfahan (persisch ausgesprochen) das sei die halbe Welt, so sagen es die Einheimi-schen stolz über Ihre Stadt mit den unzähligen türkisfarbenen Kuppeln, den herrlichen Gärten und Palästen. Übernachtung im Hotel.

Verpflegung: Frühstück/Abendbrot

13. Tag: Isfahan – der Garden Eden

Heute steht eine ganztägige Stadtbesichtigung durch den „Garden Eden“ auf dem Programm. Die Le-bensader der Stadt bildet seit Jahrtausenden der Zayandeh Rud River, der sein lebensspendendes Nass von dem Zagros-Gebirge in die Oasen transportiert. So spendet er auch im Sommer angenehme Frische. Isfahan verfügt über eine große Anzahl von Sehenswürdigkeiten und man bräuchte mindes-tens 4 Tage, um alle anzuschauen. Wir haben die wichtigsten auf 2 Tage zusammengestellt und die meisten kann man bequem zu Fuß erlaufen. Fast alle Besichtigungen beginnen am Großen Platz „Meydan-e Imam“. Nach Besuch des Platzes besichtigen Sie den Aliqapu-Palast, die Imam-Moschee und schlendern durch die bunten Basare. Weiterhin besuchen Sie die Shaik-Lotfollah-Moschee, die Siosehpol-Brücke mit ihren 33 Bögen und den Ali-Qapu-Torpalast. Übernachtung im Hotel.

Verpflegung: Frühstück/Abendbrot

14. Tag: Isfahan – Kultur und Vierzig-Säulen-Palast

Am Morgen Fahrt in das armenische Viertel „Djolfa“ auf der südlichen Seite des Flusses. Zwar ist die armenische Gemeinde in Isfahan auf wenige Tausend Menschen zusammengeschrumpft, dennoch lohnt sich der Abstecher hierher. Sie besichtigen hier einige Kirchen, die durch ihre schlichten Back-steinkuppeln jedoch kaum auffallen und sich gut an die Umgebung angepasst haben. Weiterhin be-suchen Sie die Vank-Kathedrale aus dem 16. Jh. mit dem schönen Glockenturm. Anschließend Fahrt zum Vierzig-Säulen-Palast, einem der zuletzt gebauten Gartenpaläste aus der Safaviden-Zeit. Auch Besuch der schwingenden Türme steht am Programm. Der Rest des Nachmittages steht zur freien Ver-fügung und Entdeckungen (ohne Reiseleiter und Fahrer). Übernachtung im Hotel.

Verpflegung: Frühstück/Abendbrot

15. Tag: Isfahan – Natanz – Abyaneh

Am Morgen Weiterfahrt nach Abyaneh. Unterwegs kommen Sie dabei durch die Stadt Natanz (1560 m), welche am Fuße des 3900 m hohen Kuh-e Karkas liegt. Schon von weitem sichtbar ist die Freitagsmo-schee mit dem hoch aufragenden Minarett. Sie besichtigen die Djame-Moschee mit dem Mausoleum des Sheikh Abd as-Samad aus dem Jahr 1307. Ein eindrucksvoller Baukomplex mit dem schönen Ein-gangsportal aus dem 14. Jh. sowie den faszinierenden Fliesenarbeiten und Schriftbändern. Ansonsten ist Natanz bekannt durch ihre Töpferarbeiten und Obstanbau. Nach diesem Abstecher erreichen Sie nach gut 20 km Abyaneh. Der Ort ist in ganz Iran wegen seiner Bewohner bekannt, die der Lehre von Zarathustras auch lange nach der Islamisierung treu geblieben sind. Trotz vieler Einflüsse und ihrer Abgeschiedenheit am Nordabhang des Karkas-Gebirges haben die Einwohner ihre Eigenheiten den-noch bewahrt. Sie sprechen einen altertümlichen Dialekt und die Frauen tragen zudem meist keinen Chador. Bevor man jedoch das Dorf erreicht, verläuft die Straße direkt durch die Ruinen eines Feuer-tempels. Nach Hotelbezug besteht die Möglichkeit zu einem Rundgang durch den Ort. Die Menschen sind sehr freundlich und verkaufen gern selbst gebastelte Gegenstände und getrocknetes Obst. Es lohnt ein Abstecher zum Heiligengrab oder zu der alten Moschee (Imamzadeh Yahya) in der Nähe des Feuertempels. Übernachtung im Hotel.

Verpflegung: Frühstück/Abendbrot

16. Tag: Abyaneh – Kaschan – Qom – Teheran

Nach dem Frühstück Weiterfahrt nach Kaschan. Die Stadt und seine Vorläufersiedlungen gehören zu den am längsten besiedelten Plätzen auf dem iranischen Hochland. Der Grund ist eine äußerst ergie-bige Quelle in der Nähe der Stadt, die heute noch die ehemaligen königlichen Gärten (Baq-e Fin) be-wässert. Die ehemals wichtige Handelsstadt ist bekannt auch für die Entwicklung der Keramik-Fliesen, die heuete noch „Kashis“ genannt werden. Sie besichtigen den Garten Baq-e Fin, den Shah Abbas 1590 zu einem persischen Paradiesgarten ausgebaut hatte. Anschließend besuchen Sie die ar-chäologische Stätte von Tepe Sialk mit dem prähistorischen Siedlungshügel. Die ältesten gefunde-nen Artefakte stammen aus dem 5. Jh. v. Christus. Nach einem kurzen Abstecher durch den Bazar geht es weiter nach Qom. Der Reichtum von Qom gründet sich auf die Grabmoschee der Fatima, eine der heiligsten Stätten der Schiiten, die mit der Geschichte der Stadt aufs Engste verknüpft ist. Die große Zeit der Stadt begann mit dem Aufstieg der Safaviden sowie der Zwangs-Schiitisierung ganz Irans. Shah Abbas ließ das Heiligtum ausbauen und Shah Ali Fath ließ zu Beginn des 19. Jh. die 32 m hohe Kuppel vergolden. Heute ist Qom das Zentrum der Theologieschulen und nach Maschhad der wich-tigste Pilgerort. Der bekannteste Religionsschüler war Ajatollah Khomeini (Gründer der islamischen Republick Iran). Der Reiseleiter wird versuchen (keine Garantie), vor Ort eine Genehmigung zu erhal-ten, damit Sie den Außenhof des Schreins der Fatemeh Ma`soumeh (Schwester des achten schiiti-schen Imams) besichtigen können. Übernachtung in Qom oder Weiterfahrt nach Teheran und Über-nachtung.

Verpflegung: Frühstück/Abendbrot

17. Tag: Teheran – Deutschland (Österreich und Schweiz auf Anfrage)

Transfer zum Flughafen und Rückflug in die Heimat.

Verpflegung: Frühstück
Garantierte Durchführung / freie Plätze
Garantierte Durchführung / nur noch wenige Plätze frei
Deutschsprachige Reiseleitung
Freie Plätze
Ausgebucht
Englischsprachige Reiseleitung

Individuell zum Wunschtermin

Für weitere Informationen wischen Sie bitte nach links.
ab ... Personen Preis pro Person Anreise Einzelzimmerzuschlag
2 2.629,00 Euro zzgl. Flug ab 550,00 Euro 410,00 Euro Standard-Hotels Anfragen Buchen
2 2.860,00 Euro zzgl. Flug ab 550,00 Euro 470,00 Euro Komfort-Hotels Anfragen Buchen
3 2.295,00 Euro zzgl. Flug ab 550,00 Euro 410,00 Euro Standard-Hotels Anfragen Buchen
3 2.529,00 Euro zzgl. Flug ab 550,00 Euro 470,00 Euro Komfort-Hotels Anfragen Buchen

Zusätzliche Informationen

Termine: täglich auf Anfrage / ganzjährig möglich (Ramadan 28.2.-30.25/ 18.2.-20.3.26 nicht unbedingt zu empfehlen!)

Reisecode: ASIR013
17 Tage
ab 2.295 Euro zzgl. Flug
2 - 14 Personen